Schaffe ich die angebotenen Touren auf der Rennradreise?

Schaffe ich die angebotenen Touren auf der Rennradreise?

Diese Frage wird uns bei der Planung des Urlaubs oft gestellt. Und leider ist die Antwort darauf alles andere als einfach. Natürlich versuchen wir, mit der Ausschreibung der Rennradreise, Kilometer- und Höhenmeter-Angaben, ungefähre Klettergeschwindigkeit der Gruppen am Berg, etc. die Möglichkeit zu geben, die sportliche Herausforderung abschätzen zu können.

 

Aber wenn es für sich selbst schon schwer einzuschätzen ist, dann ist es für uns fast unmöglich, diese Antwort für Neukunden, die wir noch nicht auf dem Rad erlebt haben, befriedigend zu beantworten.

 

Die nackten Zahlen sind das eine, aber auf einer Rennradreise in die Bergen geht es aber auch um andere Herausforderungen:

  • Wie hoch ist das Tempo am Berg, wie bewältige ich einen Anstieg, der 2 Stunden dauert? Viele Teilnehmer können das nicht trainieren, weil ihnen zu Hause die Berge fehlen.
  • Was ist das geeignete Material, welche Ausrüstung brauche ich?
  • Wie komme ich mit den wechselnden Wetterverhältnissen klar?
  • Wie klappt das Fahren in der Gruppe?
  • Wie gut erhole ich mich nach einer Tour?
  • Wie gut schaffe ich (und mein Hinterteil) eine Woche im Sattel?
  • Wie gut stecke ich bei einer Etappenreise den täglichen Standortwechsel weg?

 

Einige dieser Fragen kann man im Vorfeld einer Rennradreise etwas abschätzen, auf einige Herausforderungen kann man sich vorbereiten, andere gehören zu dem Abenteuer einer Rennradreise dazu. Könnte man alle Eventualitäten planen und vorhersehen, wäre es nicht der unvergessliche Urlaub. Der Rennradsport findet draußen in der freien Natur statt und der Körper reagiert nicht immer so, wie man es erwartet hat. Mal wird man positiv überrascht, mal hat man richtig zu kämpfen. Dieses Auf und Ab gehört für jeden Rennradfahrer – egal wie erfahren er oder sie ist – zu dem Sport dazu und macht schlussendlich auch einen Teil des Reizes aus.

 

Trotzdem: Eine realistische Selbsteinschätzung und und eine gute Vorbereitung sind ganz wichtig und machen die Reise zu einem positiven Erlebnis und unvergesslichen Ferien und nicht zu einem Kampf.

 

Alpen- und Bergnovizen raten wir auf alle Fälle, vor einer Alpenreise neben einer gewissenhaften Vorbereitung zu Hause, ein verlängertes Wochenende in hügeligem oder bergigem Gebiet zu absolvieren. Das kann beispielsweise ein Abstecher in ein nahe gelegenes Mittelgebirge oder eine unserer Alltagsfluchten sein.

 

Weiter sollte man sich realistische Ziele setzen. Auch wenn der große Traum die Alpenüberquerung ist. Vielleicht sollte man mit einer Aufgabe starten, die einfacher zu meistern ist:

  • Unsere Standortreisen in Ligurien, an der Côte d’Azur oder im Zillertal bieten viele Höhenmeter mit einer stattlichen Anzahl Anstiegen und Pässen. Da wir an einem Standort sind, kann man auch mal einen Tag pausieren und lernt so einzuschätzen, wie der Körper auf die sportlichen Belastungen reagiert.
  • Unsere Reise in die Dolomiten bietet das volle Programm Rennradfahren in den Alpen. Es gibt in der Woche nur 3 Standortwechsel, so dass man auch mal einen Ruhetag einlegen kann.

 

Zum Thema „Schaffe ich die sportliche Herausforderung“ haben wir noch weitere Fragen und Antworten zusammengestellt: