FAQ – Reisedurchführung

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Schaffe ich die angebotenen Touren auf der Rennradreise?

Diese Frage wird uns bei der Planung des Urlaubs oft gestellt. Und leider ist die Antwort darauf alles andere als einfach. Natürlich versuchen wir, mit der Ausschreibung der Rennradreise , Kilometer- und Höhenmeterangaben, ungefähre Klettergeschwindigkeit der Gruppen am Berg, etc. die Möglichkeit zu geben, die sportliche Herausforderung abschätzen zu können.

Aber wenn es für sich selbst schon schwer einzuschätzen ist, dann ist es für uns fast unmöglich, diese Antwort für Neukunden, die wir noch nicht auf dem Rad erlebt haben, befriedigend zu beantworten.

Die nackten Zahlen sind das eine, aber auf einer Rennradreise in die Bergen geht es auch um andere Herausforderungen:

  • Wie hoch ist das Tempo am Berg, wie bewältige ich einen Anstieg, der 2 Stunden dauert? Viele Teilnehmer können das nicht trainineren, weil ihnen zu Hause die Berge fehlen.
  • Was ist das geeignete Material, welche Ausrüstung brauche ich?
  • Wie komme ich mit den wechselnden Wetterverhältnissen klar?
  • Wie klappt das Fahren in der Gruppe?
  • Wie gute erhole ich mich nach einer Tour?
  • Wie gut schaffe ich (und mein Hinterteil) eine Woche im Sattel?
  • Wie gut stecke ich bei einer Etappenreise den täglichen Standortwechsel weg?

Einige dieser Fragen kann man im Vorfeld einer Rennradreise etwas abschätzen, auf einige Herausforderungen kann man sich vorbereiten, andere gehören zu dem Abenteuer einer Rennradreise dazu. Könnte man alle Eventualitäten planen und vorhersehen, wäre es nicht der unvergessliche Urlaub. Der Rennrad Sport findet draussen in der freien Natur statt und der Körper reagiert nicht immer so, wie man es erwartet hat. Mal wird man positiv überrascht, mal hat man richtig zu kämpfen. Dieses Auf und Ab gehört für jeden Rennradfahrer – egal wie erfahren er oder sie ist – zu dem Sport dazu und macht schlussendlich auch einen Teil des Reizes aus.

Trotzdem: Eine realistische Selbsteinschätzung und und eine gute Vorbereitung sind ganz wichtig und machen die Reise zu einem positiven Erlebnis und unvergesslichen Ferien und nicht zu einem Kampf.

Alpen- und Bergnovizen raten wir auf alle Fälle, vor einer Alpenreise neben einer gewissenhaften Vorbereitung zu Hause, ein verlängertes Wochenende in hügeligem oder bergigem Gebiet zu absolvieren. Das kann beispielsweise ein Abstecher in ein nahe gelegenes Mittelgebirge oder eine unserer Alltagsfluchten sein.

Weiter sollte man sich realistische Ziele setzen. Auch wenn der grosse Traum die Alpenüberquerung ist. Vielleicht sollte man mit einer Aufgabe starten, die einfacher zu meistern ist:

  • Unsere Standortreisen nach Ligurien, an die Côte d’Azur oder in die Toskana bieten viele Höhenmeter und Rennradfahren im Mittelgebirge mit einer stattlichen Anzahl Pässen. Da wir an einem Standort sind, kann man auch mal einen Tag pausieren und lernt so einzuschätzen, wie der Körper auf die sportlichen Belastungen reagiert. Bei einem Bergtraining (üblicher weise Ende Mai/Anfang Juni) oder Saisonausklang in Ligurien (Mitte September) werden gleichviele Höhenmeter gefahren wie bei einer Alpenreise.
  • Unsere Reise nach Südtirol bietet das volle Programm Rennradfahren in den Alpen. Aber wir bieten mehrere Streckenvarianten an und es gibt in der Woche nur 3 Standortwechsel, so dass man auch mal einen Ruhetag einlegen kann.
  • Unsere «rilassato» Serie will Bergnovizen und denjenigen Rennradfahrern, die gar nicht den Ehrgeiz haben, eine einwöchige Alpentour zu bewältigen, die Möglichkeit bieten, die Traumpässe zu befahren. Daher bieten wir jährlich eine Wochenreise rund um einen Traumpass an, dessen Befahrung den Wochenhöhepunkt darstellt.

Zum Thema „Schaffe ich die sportliche Herausforderung“ haben wir noch weitere Fragen und Antworten zusammengestellt:

Habt Ihr Begleitfahrzeuge und bietet Gepäcktransport an?

Das kommt auf die Art der Reise an. Bei Etappenreisen (beispielsweise einem Alpencross, aber auch der Rennradreise in Südtirol mit nur 3 verschiedenen Etappenorten) gibt es immer einen Gepäcktransport. Wie der Gepäcktransport geplant ist, entnimmt man der Ausschreibung der jeweiligen Reise. So gibt es beispielsweise Reisen, wo nur das Gepäck vom Etappenstart zum Etappenziel gebracht wird, auf anderen Reisen ist es möglich, bei der Mittagsverpflegung an einen Tagesrucksack zwecks Kleiderwechsel ranzukommen.
Auf den Standortreisen, insbesondere Ligurien, Toskana und Côte d’Azur, gibt es kein Begleitfahrzeug. Je nach persönlicher Vorliebe verstaut man alles Nötige für die Tagestour in Trikottaschen und am Rad oder man bevorzugt einen kleinen Tagesrucksack.

Wie gross sind die Reisegruppen?

Die Anzahl Teilnehmer einer Reise liegt üblicherweise zwischen 20 und 50 Leuten. Eine grosse Reise mit 50 Teilnehmern ist aber die Ausnahme. Ein Alpencross muss etwas grösser dimensioniert sein als eine Standortreise, da der organisatorische und logistische Aufwand erheblich höher ist (siehe dazu die FAQ „Mittagsverpflegung“ und „Begleitfahrzeuge“).
Üblicherweise beträgt die Gruppengrösse bei Ausbuchung 30 Personen inklusive Guides. Auf einer Reise dieser Grössenordnung sind 3 Guides dabei. Die Reisegrössen resp. die Anzahl Guides werden so berechnet, dass auf einen Guide ca. 10 Teilnehmer kommen.
Das halten wir für die ideale Gruppengrösse, damit etwas Gruppenfeeling aufkommt, man ordentlich vom Windschatten profitieren kann und dabei dennoch die familiäre Atmosphäre erhalten bleibt.

Wie sollte mein Rennrad für die Reise ausgestattet sein?

Die Frage zielt, wenn sie uns gestellt wird, in der Regel auf die Übersetzung des Rennrads in den Ferien ab. Da jede Rennradreise andere Schwerpunkte hat und jeder Rennradfahrer anders fährt ist hier eine generelle Antwort schwierig.

Grundsätzlich gilt, dass die Übersetzung für das Einsatzgebiet stimmen sollte. Wer viel Rennrad Erfahrung in den Bergen hat, wird sicherlich „seine“ Ausstattung kennen. Gerade aber bei Rennradfahrern, welche bisher wenig in den Bergen gefahren sind, kommt diese Frage immer wieder auf.

Mit den heutigen Kompaktkurbeln ist ein so breites Übersetzungsspektrum möglich, dass quasi alle Einsatzgebiete abgedeckt werden können. Üblich sind Kettenblätter mit 50/34 Zähnen. Das hintere Ritzelpaket hat normalerweise einen Bereich von 11 bis 28 Zähnen (Campa 29). In den letzten Jahren werden auch vermehrt Rennräder verkauft, welche eine 11-32 Kassette haben. Gerade für Fahrer, die nur wenig in den Bergen sind, ist dies sicher eine gute Wahl, vor allem für alpine Rennradreisen mit vielen Höhenmetern. Wer eine Dreifach-Kurbel (also vorne 3 Kettenblätter) am Rennrad hat, kommt sicher auch in den Alpen mit einem Ritzelpaket von 11 bis 28 zumindest von der technischen Seite aus problemlos über den Berg.

Neben der Übersetzung gibt es jedoch weitere Ausstattungsteile, welche aus unserer Sicht für eine Tour im Urlaub mit dem Rennrad immer an das Rad gehören.

  • Rücklicht, da es doch immer wieder Tunneldurchfahrten gibt und nicht alle Tunnel gut beleuchtet sind. Ein LED-Frontlicht ist hier ebenfalls sinnvoll.
  • Mindestens 1 Ersatzschlauch mit der zur Felge passenden Ventillänge.
  • Luftpumpe; Hier ist es nicht ratsam sich darauf zu verlassen, dass ja sicher andere eine Pumpe dabei haben. Es kann auch auf einer Reise eine Situation entstehen, wo man dann plötzlich doch alleine flicken muss (z.Bsp. weil man den letzten Berg auslässt und alleine durch das Tal zum Hotel fährt.)
  • Wasserflasche(n)

Ersatzmaterial haben die Guides immer dabei (Schläuche, Reifen, Schaltzüge, Werkzeug, etc). Trotzdem muss jeder eine eigene Grundausstattung dabei haben.
Selbstverständlich sollte jeder Teilnehmer auch in der Lage sein, dieses Material anzuwenden. Technik-Workshops fürs Rennrad, insbesondere aber der Schlauchwechsel am Rennrad, findet sich in unserem Rennrad Blog.

Finde ich als Einzelreisende(r) Anschluss?

Die Rückmeldungen von Einzelreisenden auf unser Angebot sind in der Regel sehr positiv.
Dadurch, dass die Gruppen nicht zu gross sind (meistens +/- 30 Personen) und das Tagesprogramm gemeinsam gestaltet wird, ist gut für Gesellschaft gesorgt. Dabei wird es nicht zu anonym und im Verlauf der Woche lernen sich meist alle die es wollen gut untereinander kennen.
Bei den Rennrad Touren ist man in den Geschwindigkeitsgruppen ja sowieso zusammen. Nach der Tour sitzt man oft noch bei einem Getränk zusammen und das Abendessen wird ebenfalls gemeinsam, Gruppe und Guides, genossen.
Nicht selten steuern alle die wollen und noch fit sind im Anschluss für den Rest des Abends eine Bar an.
Wir glauben sagen zu dürfen, dass das Programm sowohl für Gruppen, Paare aber auch sehr gut für alleine reisende Personen geeignet ist.

Wird in mehreren Gruppen gefahren?

Die Rennradreisen werden in mehreren Gruppen gefahren, mit unterschiedlichem Tempo. Dies bedeutet, dass in der Regel jeder, der den Anforderungen der Touren grundsätzlich gewachsen ist, eine für sich passende Gruppe findet. Auch die Streckenlänge und die Gesamthöhenmeter werden für die Gruppen individuell festgelegt. Die Anzahl der Gruppen ist abhängig von der Gesamtteilnehmerzahl der einzelnen Rennradreisen.

An Anstiegen und auf Abfahrten fährt jeder sein eigenes Tempo und oben bzw. unten wird gewartet bis die Gruppe wieder komplett ist.

Wichtig ist uns, dass die Rennradreisen Urlaub sind. Für den einen bedeutet dies, dass er auf dem Rennrad zusammen mit anderen gemütlich in der Gruppe die Natur erleben möchte. Für andere steht neben der Landschaft auch der sportliche Aspekt des Rennradfahrens im Vordergrund. Durch die angebotenen Gruppen schliesst sich dies nicht aus, da jeder „seine“ Gruppe finden wird:

Unsere 3 Geschwindigkeitsgruppen

Die Gruppe Sportivo fährt in der Regel die längste Tour und das zügigste Tempo. Die Etappenlänge sowie die Höhenmeter werden je nach Reise so festgelegt, dass die Tour gut in das Tagesprogramm passt. In dieser Gruppe werden meist weniger und kürzere Pausen gemacht und alle haben Lust neben dem Naturgenuss auch immer etwas Druck auf dem Pedal zu haben oder auch mal einen freundschaftlich geprägten Passsprint einzulegen.

Die Gruppe Turismo fährt oft ebenfalls die lange Tour oder bei Bedarf eine angepasste “mittlere” Länge. Wenn es die Zeit zulässt, macht die Gruppe auch schon mal eine „richtige“ Mittagspause in einer Bar oder einem Restaurant. Die Turismo fährt in der Regel ein mittleres, gleichmässiges Tempo.

Die Gruppe Rilassato geht es eher gemütlich an. Gefahren wird ein für alle angenehmes Tempo und es wird die kurze Strecke mit weniger Höhenmetern unter die Räder genommen. Es werden gerne mal zusätzliche Pausen gemacht und die Einkehr am Mittag in einem Restaurant ist eher die Regel als die Ausnahme.

Organisation

Bei Reisen mit mehr als 3 Gruppen gibt es dann z.Bsp. mehrere Turismo oder Rilassato Gruppen. Dies wird so organisiert, dass sich die Teilnehmer möglichst gleichmässig auf die Gruppen verteilen.

Bei Standortreisen setzen sich die Gruppen immer wieder anders zusammen. Dadurch ergeben sich auch immer wieder neue Wünsche und Bedürfnisse in den einzelnen Gruppen. Um diesen individuell gerecht zu werden, planen wir die Strecken direkt vor Ort und passen Kilometer und Höhenmeter auf diese Bedürfnisse an. Was am Folgetag gefahren wird, geben wir beim Abendessen des Vortags ab, so dass sich jeder anhand der abgegebenen Daten in den Roadbooks überlegen kann, in welcher Gruppe er mitfahren möchte und welche Tour er davon realistisch bewältigen kann.

Bei Etappenfahrten steht die Strecke in der Regel im Vorfeld fest. Hier gibt es Tage, wo ein Abkürzen nicht möglich ist. Um so wichtiger ist es hier, dass jeder für sich vor der Buchung schaut, ob er den Anforderungen der Tour gewachsen ist.

Wenn Abkürzungen auf Etappenfahrten möglich ist, wird dies von den Guides kommuniziert.

Wer leitet die Rennradreisen und wer sind die Guides?

Leitung der Rennradreise

Jede Reise wird zunächst von einem Organisator geplant. Er sucht und testet Hotels, prüft und plant die Strecken, bevor die Reise unseren Ansprüchen genügt. Dieser Organisator der Reise führt sie in der Regel dann auch vor Ort durch. Es kann vorkommen, dass bei Reisen, die schon oft durchgeführt wurden, ein anderer Leiter, der schon mehrfach dort war, diese Reise vor Ort begleitet.

Die Guides auf den Rennradreisen

Ein – aus unserer Sicht – guter Guide, kann „gut“ Rennradfahren. Wobei „gut“ im Guide-Kontext in erster Linie erst einmal „sicher“ bedeutet.

Ebenso wichtig sind auch Fähigkeiten abseits vom Dampf in den Beinen. So muss er in der Lage sein, passend zur Gruppe zu fahren und seine eigenen Spassambitionen in der Reisewoche gegenüber den Gästen unterzuordnen. Das Guiden macht zwar viel Spass, es ist aber dennoch eine Arbeit mit Vorgaben, welche verrichtet werden muss.

Dazu braucht es noch ein gutes Maß an Sozialkompetenz, aber auch Erfahrung in der Leitung von Gruppen. Da der Guide mit ca. 10 Teilnehmern alleine unterwegs ist, müssen ab und zu Entscheide getroffen werden und man muss in der Lage sein, die Stimmung in der Gruppe zu erfassen und darauf zu reagieren.

Ein Erste Hilfe Kurs ist auch alle 2 Jahre verpflichtend.

Wie wird man bei uns Guide?

Viele Guides kennen wir vom Rennradfahren oder auch von früheren Reisen. Wenn wir das Gefühl hatten, jemand wäre perfekt als Guide, so sprechen wir die Kandidaten darauf an. Bevor ein neuer Guide jedoch zum Einsatz kommt, muss er zunächst mal auf einer Rennradreise den Ablauf kennenlernen. Dazu ist er als Ersatzguide dabei, bekommt hier und da schon mal eine kleine Aufgabe und wir schauen, wie es passt. Klappt alles prima, so guided sie oder er dann auf einer der nächsten Reisen und bekommt weiterhin Unterstützung vom Organisator.

Welche Hotelkategorien bietet Ihr auf den Rennradreisen an?

Für unsere Rennradreisen versuchen wir, in 3- oder 4-Sterne Hotels unterzukommen. Gerade bei einer Apenüberquerung mit einer grösseren Teilnehmerzahl zur Hauptferienzeit ist es nicht immer einfach, Hotels zu finden, die uns für nur eine Nacht beherbergen. Da muss man unter Umständen auch auf ein 2-Sterne Hotel ausweichen.

Wichtigste Kriterien bei der Suche nach den Hotels ist ein gutes Frühstück, reichhaltiges Abendessen bei Halbpension und die sichere Unterbringung der Räder.

Ein gutes Hotel ist besonders bei den Standortreisen wichtig. Da man eine Woche dort ist, legen wir grossen Wert auf Hotels, die sich auf unsere Bedürfnisse einstellen:

  • Ligurien: In Chiavari gastieren wir im einzigen 4-Sterne Hotel im Ort. Nach mehreren Jahren Zusammenarbeit weiss man, was uns wichtig ist. Neben einem Pool und einer bewachten Garage schätzen wir hier insbesondere den täglichen Wäscheservice der Radkleidung.
  • Toskana: Unser Hotel in der Toskana liegt direkt am Chianti Gebiet. Siena, Volterra, San Gimignano und andere historische Städte sind problemlos erreichbar. Das 4-Sterne Hotel logiert in einer alten Klosteranlage, was zusammen mit dem umgebenden Park mit Aussenpool ein einzigartiges Urlaubs-Ambiente bietet. Für die Räder haben wir einen eigenen, abschliessbaren Raum.
  • Côte d’Azur: Unser Hotel liegt wenige Gehminuten ausserhalb des Ortskerns. Perfekt gelegen um die Touren mit dem Rad stressfrei beginnen und abschliessen zu können. Neben einem schönen Aussenbereich mit Pool schätzen wir auch hier den täglichen Wäscheservice.

Bietet Ihr auf den Reisen Leihräder an?

Wir bieten vorderhand keinen Fahrradverleih an, auch nicht bei unseren Standortreisen im Frühling (Ligurien, Toskana und Côte d’Azur).

Teil unseres Reisekonzeptes ist, dass wir Destinationen anbieten, zu denen man individuell anreisen kann und dabei sein eigenes Rennrad mitnimmt.

Hoffentlich sind wir nicht die einzigen, die auch im Urlaub am liebsten auf den eigenen Rennrädern unterwegs sind!

Um den Schaden an Umwelt und Brieftasche möglichst klein zu halten, versuchen wir, im Vorfeld der Reise unter den Teilnehmern Fahrgemeinschaften zu organisieren. Siehe dazu auch die Antwort zur Anreise zu den Reisen.

An manchen Standorten gibt es jedoch in der Nähe lokale Radverleiher, welche auch Rennräder verleihen. Da wir hier die Qualität jedoch nicht garantieren können, muss eine Ausleihe direkt von jedem selber organisiert und mit dem Verleiher abgemacht werden.

Nehmen an den Rennradreisen auch Frauen teil?

Natürlich sind auch Frauen auf den Reisen dabei. Immerhin ist mit Ruth eine Frau Mitinhaberin von Cycling Adventures!
Aber klar, Frauen sind leider immer noch arg in der Minderzahl, aber wir geben unser Bestes um die Quote zu erhöhen und hoffen, dass unsere Angebote auch für Frauen ansprechend sind.

Gibt es auf den Touren Verpflegung?

Die Verpflegung unterwegs richtet sich nach der Art der Reise und der Anzahl Teilnehmer. Ob eine Mittagsverpflegung im Reisepreis und der Reiseorganisation enthalten ist, entnimmt man am besten der entsprechenden Reiseausschreibung.

Bei grösseren Reisen mit mehr als 25 Teilnehmer gibt es üblicherweise einen Begleitbus und eine Begleitcrew, die eine Mittagsverpflegung organisiert.

Auf den Standortreisen, insbesondere Ligurien, Toskana und Côte d’Azur, steuern wir zu Mittag eine Bar an und essen etwas Kleines (Sandwich, Kuchen) zur Kaffeepause.

Wie und wo wird am Abend gegessen?

Auf unseren Rennrad Reisen versuchen wir auch etwas über den Tellerrand zu blicken, besser gesagt, auf den Teller.
Essen ist uns wichtig, Qualität nicht nur bei der Reiseorganisation, sondern auch was auf den Tisch kommt.
Zu einem perfekten Tag auf dem Rennrad gehört ein schönes Abendessen in netter Gesellschaft.
Je nach Destination passen wir unsere Reiseangebote an, um das Beste aus den wertvollen Urlaubstagen herauszuholen.

  • Etappenreisen durch die Alpen: Gerade auf einer Etappenreise ist man froh, wenn man am Abend schnell und reichhaltig versorgt wird. Darauf legen wir bei der Auswahl der Hotels grossen Wert. Etappenreisen verstehen sich immer inklusive Halbpension.
  • Toskana: Hier haben wir ein vorzügliches Hotel gefunden, welches im wunderschönen Klosterinnenhof oder im Gewölbekeller abwechslungsreiche, gute italienische Küche bietet.
  • Côte d’Azur: Die Problematik dürfte den meisten Rennradfahrern bekannt sein. In Frankreich am Abend die benötigte Menge Kohlenhydrate zu kriegen – ev. noch als Vegetarier – das ist gar nicht so einfach. Obwohl unser Standort Vence eine sehr schöne Altstadt mit vielen Restaurants hat, können wir hier im Hotel besser die benötigte Versorgung sicherstellen. Den Abend lässt man dann bei einem Kaffee oder Bier im Ort ausklingen …
  • Ligurien: Wer schon mal in Chiavari war, der weiss, wie wichtig das Essen hier ist (siehe Video aus der Osteria da Luchin). Osteria, Risorante, Pizzeria, an jeder Ecke hat es gastronomische Verlockungen, und hungrig musste noch niemand zu Bett. Das Essen in den äusserst authentischen Restaurants ist wichtiger Bestandteil dieser Reise. Daher beinhalten die Reisen in Chiavari nur das ausgiebige Frühstücksbuffet im Hotel.
  • Ride & Dine: Der Name ist Programm. Auf dieser Reise geht es nicht nur ums Radfahren, die Tour wird so geplant, dass am Abend ein gastromischer Leckerbissen wartet. Wer lieber «normal» essen geht kann die Reise ohne die Gastro-Option buchen.

 

© Daniel Rytz, Rytz.tv

Bietet Ihr auf den Rennradreisen Technischen Support an?

Auf unseren geführten Rennrad Reisen haben wir die Erfahrung gemacht, dass man mit einem Werkzeugkoffer, Schalt- und Bremszügen, Ersatzschläuchen und -reifen und Ersatzlaufrädern mehr als 90% der auftretenden Defekte in den Ferien beheben kann.
Selbstverständlich ist es unser Ziel, dass alle Teilnehmer den vollen Urlaub mit einem funktionierenden Rad bestreiten können. Auf jeder Rennradreise ist mindestens ein technisch versierter Guide dabei, der bei den oben beschriebenen Schäden Hand anlegen kann.
Natürlich können wir nicht alle Eventualitäten abdecken. Gerade bei der aktuellen Entwicklung, wo immer mehr Kombinationen an Laufrädern mit Felgen- oder Scheibenbremsen und unterschiedlichen Rotoren für die verschiedenen Schaltgruppen existieren, wird diese Aufgabe zunehmend erschwert.
Aber wir geben unser Bestes auf den Reisen damit mit Eurem Rennrad alles rund läuft!

Ist mein Rad auf den Reisen sicher untergebracht?

Radsicherheit ist uns wichtig. Wir hängen genau so an unseren Rädern wie ihr an euren. Bei der Auswahl der Hotels legen wir natürlich Wert darauf, dass das Hotel eine sichere Radunterbringung gewährleisten kann.

Ziemlich problematisch ist hingegen, das Rad mit aufs Zimmer zu nehmen. Es gibt viele Hotels, die damit schlechte Erfahrungen gemacht haben (verschmutzter Teppich, generell Schmutz). Leider sind wir Radfahrer nicht wirklich die Art von Gästen, die Hotels gerne haben: schmutzig, stinkig und kaum satt zu kriegen.
Gerade auf einer Alpenüberquerung mit einer grösseren Gruppe ist es nicht einfach, Hotels zu finden. Wir bleiben nur eine Nacht und damit wird es für die Hotels fast unmöglich, neben unserer Gruppe noch Wochengäste unterzubringen. Deshalb sind wir oftmals froh, überhaupt Hotels zu finden. Bitte respektiert den Wunsch der Hotels, die Räder nicht mit aufs Zimmer zu nehmen. Dann bieten sie uns auch Hand, unsere Preziosen sicher zu verwahren. Wenn das Hotel ausdrücklich erlaubt, das Rad mit aufs Zimmer zu nehmen, dann teilen wir euch das selbstverständlich auch mit.

Wir versuchen mit den Hotels auszuhandeln, dass wir die Räder in einem abgeschlossenen Raum innerhalb des Hotels einstellen können und schliessen diese zusätzlich mit langen Kabelschlössern und einer akustischen Alarmanlage zusammen.