Cycling Adventures Radurlaub Castello Burg von Beseno
FAQ

Häufige Fragen

FAQ zu unseren Rennradreisen

Hast du Fragen zum Buchungsablauf, zur Vorbereitung oder zur Reise­durchführung?

Für jeden ist der Jahresurlaub ein wichtiger Erholungsfaktor von der täglichen Arbeit. Daher ist es und ein Anliegen, dass die von uns angebotenen Rennradreisen neben dem gesuchten, sportlichen Anspruch auch den entspannten Ferienaspekt beinhalten.

Was wir versuchen, dafür zu tun, könnt Ihr aus den FAQ entnehmen.

Fragen vor und zur Buchung der Reisen

Bietet Ihr zu Euren Rennradreisen auch Versicherungen an?

Versicherungen für die angebotenen Rennradreisen können wir über unsere Partneragentur anbieten. Diese kann von der reinen Reisestornoversicherung bis zum Full-Service-Paket alles anbieten, was es an Versicherungen für den Rennradurlaub braucht.

 

Als absolutes Must-Have für Rennradreisen sehen wir die Privat- und Sporthaftpflichtversicherung. Diese leistet, wenn du jemand anderem Schaden zufügst, also beispielsweise wenn durch deine Verantwortung jemand mit dem Rennrad stürzt und sich dabei verletzt. Weitere Versicherungen wie Unfall- oder Reiseversicherung sehen wir als optional an, können teilweise aber auch nicht schaden. Xandi hat dazu einen Blogbeitrag geschrieben, bei Fragen steht er dir auch gerne hilfreich zur Seite.

Was und wer ist Cycling Adventures?

Cycling Adventures bietet seit 2017 Rennradreisen in Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz und Gran Canaria an.

Die Gründer sind aktive Rennradfahrer, welche bis 2016 die von ihnen konzipierten und zum Teil schon seit mehreren Jahren durchgeführten Rennradreisen über einen anderen Rennradreiseveranstalter angeboten haben.

Anfang 2016 wurde die Firma Stessaonda GmbH in Brixen, Südtirol, gegründet. Ein Teil dieser Firma ist die Rennradreise Sparte Cycling Adventures mit Sitz in Gallneukirchen, Oberösterreich.

Welche Reiseregionen bietet ihr an?

Eine Hauptregion unserer Rennradreisen ist das beliebte Urlaubsland Italien. Weiters führen wir dich aktuell über die Straßen in Frankreich, Österreich, der Schweiz und auf Gran Canaria.

 

An festen Standorten werden im Frühling mehrere Reisen mit sehr viel Lokalkompetenz angeboten. Als idealen Saisonstart unter Palmen bieten wir zwei Trainingswochen auf Gran Canaria an. In Chiavari, Ligurien, leitet Lukas seit 2009 zwei bis drei Urlaubswochen pro Jahr. Frühlingsangebote gibt es auch in Frankreich, an der Côte d’Azur, sowie zwei Bergtrainingswochen im Zillertal.

 

Unsere verlängerten Wochenendangebote, von uns Alltagsfluchten genannt, bieten wir im Jura und in Fusch an der Großglocknerstraße an.

 

In den Sommermonaten geht es höher hinaus. Die Rennradreisen führen dann in verschiedene Gegenden der Alpen, etwa auf unser Transalp mit jährlich wechselnder Strecke oder auf der Route des Grandes Alpes in Frankreich.

(Wann) Verschickt ihr die Reisesicherungsscheine?

Da unser Unternehmensstandort in Österreich liegt, unterliegen wir den österreichischen gesetzlichen Bestimmungen. Anders als in Deutschland gibt es in Österreich keine Reisesicherungsscheine.

 

Die geleisteten Anzahlungen sind natürlich trotzdem abgesichert, denn aufgrund der gesetzlichen Lage sind wir zu einer Absicherung mittels Insolvenzversicherung verpflichtet.

 

Weiters sind die Details zur Reiseleistungsausübungsberechtigung sind in der GISA-Abfrage unter https://www.gisa.gv.at/abfrage abrufbar. GISA-Zahl: 28918004.

Mehr zur Absicherung findet ihr am Beginn unserer AGBs.

 

Nach der Buchung bekommt ihr von uns eine Reisebestätigung per Post, damit ihr die Infos für die gebuchte Reise auch schriftlich habt.

Wie erfolgt die Anreise zu den Rennradreisen?

Die Anreise zu unseren Rennradreisen geschieht individuell, wir versuchen im Vorfeld Fahrgemeinschaften zu organisieren (ökologische und ökonomische Gründe). Wo es möglich ist, versuchen wir die Stand- oder Ausgangsorte so zu wählen, dass sie auch gut mit dem Zug erreichbar sind.

Schaffe ich die angebotenen Touren auf der Rennradreise?

Diese Frage wird uns bei der Planung des Urlaubs oft gestellt. Und leider ist die Antwort darauf alles andere als einfach. Natürlich versuchen wir, mit der Ausschreibung der Rennradreise, Kilometer- und Höhenmeter-Angaben, ungefähre Klettergeschwindigkeit der Gruppen am Berg, etc. die Möglichkeit zu geben, die sportliche Herausforderung abschätzen zu können.

 

Aber wenn es für sich selbst schon schwer einzuschätzen ist, dann ist es für uns fast unmöglich, diese Antwort für Neukunden, die wir noch nicht auf dem Rad erlebt haben, befriedigend zu beantworten.

 

Die nackten Zahlen sind das eine, aber auf einer Rennradreise in die Bergen geht es aber auch um andere Herausforderungen:

  • Wie hoch ist das Tempo am Berg, wie bewältige ich einen Anstieg, der 2 Stunden dauert? Viele Teilnehmer können das nicht trainieren, weil ihnen zu Hause die Berge fehlen.
  • Was ist das geeignete Material, welche Ausrüstung brauche ich?
  • Wie komme ich mit den wechselnden Wetterverhältnissen klar?
  • Wie klappt das Fahren in der Gruppe?
  • Wie gut erhole ich mich nach einer Tour?
  • Wie gut schaffe ich (und mein Hinterteil) eine Woche im Sattel?
  • Wie gut stecke ich bei einer Etappenreise den täglichen Standortwechsel weg?

 

Einige dieser Fragen kann man im Vorfeld einer Rennradreise etwas abschätzen, auf einige Herausforderungen kann man sich vorbereiten, andere gehören zu dem Abenteuer einer Rennradreise dazu. Könnte man alle Eventualitäten planen und vorhersehen, wäre es nicht der unvergessliche Urlaub. Der Rennradsport findet draußen in der freien Natur statt und der Körper reagiert nicht immer so, wie man es erwartet hat. Mal wird man positiv überrascht, mal hat man richtig zu kämpfen. Dieses Auf und Ab gehört für jeden Rennradfahrer – egal wie erfahren er oder sie ist – zu dem Sport dazu und macht schlussendlich auch einen Teil des Reizes aus.

 

Trotzdem: Eine realistische Selbsteinschätzung und und eine gute Vorbereitung sind ganz wichtig und machen die Reise zu einem positiven Erlebnis und unvergesslichen Ferien und nicht zu einem Kampf.

 

Alpen- und Bergnovizen raten wir auf alle Fälle, vor einer Alpenreise neben einer gewissenhaften Vorbereitung zu Hause, ein verlängertes Wochenende in hügeligem oder bergigem Gebiet zu absolvieren. Das kann beispielsweise ein Abstecher in ein nahe gelegenes Mittelgebirge oder eine unserer Alltagsfluchten sein.

 

Weiter sollte man sich realistische Ziele setzen. Auch wenn der große Traum die Alpenüberquerung ist. Vielleicht sollte man mit einer Aufgabe starten, die einfacher zu meistern ist:

  • Unsere Standortreisen in Ligurien, an der Côte d’Azur oder im Zillertal bieten viele Höhenmeter mit einer stattlichen Anzahl Anstiegen und Pässen. Da wir an einem Standort sind, kann man auch mal einen Tag pausieren und lernt so einzuschätzen, wie der Körper auf die sportlichen Belastungen reagiert.
  • Unsere Reise in die Dolomiten bietet das volle Programm Rennradfahren in den Alpen. Es gibt in der Woche nur 3 Standortwechsel, so dass man auch mal einen Ruhetag einlegen kann.

 

Zum Thema „Schaffe ich die sportliche Herausforderung“ haben wir noch weitere Fragen und Antworten zusammengestellt:

Wie groß sind die Reisegruppen?

Die Anzahl der Teilnehmer einer Reise liegt üblicherweise zwischen 15 und 30 Leuten. Eine große Reise mit 30 Teilnehmern ist aber die Ausnahme. Eine Transalp muss etwas größer dimensioniert sein als eine Standortreise, da der organisatorische und logistische Aufwand erheblich höher ist (siehe dazu die FAQ „Mittagsverpflegung“ und „Begleitfahrzeuge“).

 

Üblicherweise beträgt die Gruppengröße bei Ausbuchung 20-25 Personen inklusive Guides. Auf einer Reise dieser Größenordnung sind 3 Guides dabei. Die Reisegrößen bzw. die Anzahl Guides werden so berechnet, dass auf einen Guide maximal 10 Teilnehmer kommen. Nur in Ausnahmefällen kann eine Gruppe auch mal größer sein.

 

Das halten wir für die ideale Gruppengröße, damit etwas Gruppenfeeling aufkommt, man ordentlich vom Windschatten profitieren kann und dabei dennoch die familiäre Atmosphäre erhalten bleibt. Jede Gruppe wird von einem Guide auf dem Rennrad begleitet.

Wird in mehreren Gruppen gefahren?

Die Rennradreisen werden in mehreren Gruppen gefahren, mit unterschiedlichem Tempo. Dies bedeutet, dass in der Regel jeder, der den Anforderungen der Touren grundsätzlich gewachsen ist, eine für sich passende Gruppe findet. Auch die Streckenlänge und die Gesamthöhenmeter werden für die Gruppen individuell festgelegt. Die Anzahl der Gruppen ist abhängig von der Gesamtteilnehmerzahl der einzelnen Rennradreisen. Jede Gruppe besteht aus maximal 10 Teilnehmern und nur in Ausnahmefällen werden es mal etwas mehr. Ein Guide auf dem Rennrad ist begleitet jede Gruppen.

 

An Anstiegen und auf Abfahrten fährt jeder sein eigenes Tempo und oben bzw. unten wird gewartet bis die Gruppe wieder komplett ist.

 

Wichtig ist uns, dass die Rennradreisen Urlaub sind. Für den einen bedeutet dies, dass er auf dem Rennrad zusammen mit anderen gemütlich in der Gruppe die Natur erleben möchte. Für andere steht neben der Landschaft auch der sportliche Aspekt des Rennradfahrens im Vordergrund. Durch die angebotenen Gruppen schließt sich dies nicht aus, da jeder „seine“ Gruppe finden wird: Alles über unsere 3 Geschwindigkeitsgruppen.

 

Organisation

Bei Standortreisen setzen sich die Gruppen immer wieder anders zusammen. Dadurch ergeben sich auch immer wieder neue Wünsche und Bedürfnisse in den einzelnen Gruppen. Um diesen individuell gerecht zu werden, planen wir die Strecken direkt vor Ort und passen Kilometer und Höhenmeter auf diese Bedürfnisse an. Was am Folgetag gefahren wird, stellen wir beim Abendessen kurz vor, so dass sich jeder anhand der abgegebenen Daten in den Roadbooks überlegen kann, in welcher Gruppe er mitfahren möchte und welche Tour er davon realistisch bewältigen kann.

 

Bei Etappenfahrten steht die Strecke in der Regel im Vorfeld fest. Hier gibt es Tage, wo ein Abkürzen nicht möglich ist. Um so wichtiger ist es hier, dass jeder für sich vor der Buchung schaut, ob er den Anforderungen der Tour gewachsen ist.

 

Wenn Abkürzungen auf Etappenfahrten möglich sind, wird dies von den Guides kommuniziert.

Finde ich als Einzelreisende(r) Anschluss?

Die Rückmeldungen von Einzelreisenden auf unser Angebot sind in der Regel sehr positiv.

 

Dadurch, dass die Gruppen nicht zu gross sind (meistens +/- 20 Personen) und das Tagesprogramm gemeinsam gestaltet wird, ist gut für Gesellschaft gesorgt. Dabei wird es nicht zu anonym und im Verlauf der Woche lernen sich meist alle die es wollen gut untereinander kennen.

 

Bei den Rennradtouren ist man in den Geschwindigkeitsgruppen ja sowieso zusammen. Nach der Tour sitzt man oft noch bei einem Getränk zusammen und das Abendessen wird ebenfalls gemeinsam, Gruppe und Guides, genossen.

 

Nicht selten steuern alle die wollen und noch fit sind im Anschluss für den Rest des Abends eine Bar an. Wir glauben sagen zu dürfen, dass das Programm sowohl für Gruppen, Paare aber auch sehr gut für alleine reisende Personen geeignet ist.

Nehmen an den Rennradreisen Frauen teil?

Natürlich sind Frauen auf den Reisen dabei. Immerhin ist mit Ruth eine Frau Mitinhaberin von Cycling Adventures!
Aber klar, Frauen sind leider immer noch arg in der Minderzahl, aber wir geben unser Bestes um die Quote zu erhöhen und hoffen, dass unsere Angebote auch für Frauen ansprechend sind.

Bietet Ihr auf den Reisen Leihräder an?

Bis auf unsere Trainingswochen in Gran Canaria und an die Côte d’Azur bieten wir vorderhand keinen Fahrradverleih an, auch nicht bei unseren Standortreisen im Frühling.

 

Teil unseres Reisekonzeptes ist, dass wir Destinationen anbieten, zu denen man individuell anreisen kann und dabei sein eigenes Rennrad mitnimmt.

 

Hoffentlich sind wir nicht die einzigen, die auch im Urlaub am liebsten auf den eigenen Rennrädern unterwegs sind!

 

Um den Schaden an Umwelt und Brieftasche möglichst klein zu halten, versuchen wir, im Vorfeld der Reise unter den Teilnehmern Fahrgemeinschaften zu organisieren. Siehe dazu auch die Antwort zur FAQ Anreise zu den Reisen.

 

An manchen Standorten gibt es jedoch in der Nähe einen lokalen Fahrradverleih, welcher auch Rennräder verleiht. Da wir hier die Qualität jedoch nicht garantieren können, muss eine Ausleihe direkt von jedem selbst organisiert und mit dem Verleiher abgemacht werden.

Fragen zur Vorbereitung

Wie bereite ich mich am besten auf eine Rennradreise vor?

Diese Frage lässt sich natürlich nur sehr schwer pauschal beantworten.

 

Oft erreichen uns Fragen der Art: „ich bin dieses Jahr schon 1000 Kilometer gefahren, reicht das?“.
Gerade die Anzahl Trainingskilometer ist ein Wert, der sehr wenig Aussagekraft hat. Wir hatten auf unseren Rennradreisen Teilnehmer, die enorm viele Kilometer im Flachen gefahren sind und kaum über die Berge gekommen sind, andere hatten kaum Kilometer gemacht, waren aber sonst so sportlich, dass sie die Herausforderungen problemlos gemeistert haben.

 

Zu einer guten Vorbereitung gehört:

  • Wenn man eine Reise bucht, sollte man die Ausschreibung genau lesen. Wir – und auch die anderen Anbieter – möchten Reisen durchführen, wo der sportliche Anspruch zu der Leistungsfähigkeit der Teilnehmer passt. Nur so macht es Spaß und Sinn. Daher sollte man sich bei der Buchung nicht nur nach dem Termin und der Destination leiten lassen, sondern auch ernsthaft mit dem Streckenprofil auseinandersetzen.
  • Hat man die Reise gebucht, sollte man sich überlegen, wieviel Training notwendig ist, um die sportliche Herausforderung zu schaffen. Die Reise darf auch am oberen Ende dessen sein, was man sich zutraut und damit eine Motivation für das Training sein. Aber es sollte realistisch sein, dass man diese Leistungsfähigkeit mit dem entsprechenden Training erreichen kann.
  • Der Umfang des Trainings hängt selbstverständlich auch von der Reise ab. Zu einem frühen Termin wie dem Saisonauftakt an der Côte d’Azur oder in Ligurien braucht es nicht so viele Kilometer, dafür sind ja diese Wochen gedacht. Eine Reise aus unserer «rilassato»-Serie legt die Latte bewusst tiefer.
  • Vor jeder Reise sollte man ein paar längere Ausfahrten gemacht haben. Dabei geht es um die mehrstündige, körperliche Beanspruchung und vor allem auch darum, mehrere Stunden im Sattel zu sitzen. Ideal ist es, vor einer Reise an einem Wochenende eine lange Ausfahrt am Samstag und Sonntag zu machen, schließlich wird man auf der Reise jeden Tag auf dem Rad sitzen. Diese Belastungen und auch die Regenerationsfähigkeit, sinnvolle Ernährung, Schlaf etc. im Vorfeld etwas zu Hause getestet zu haben, nimmt viel Stress bei Reisebeginn.
  • Und zu guter Letzt: Solche langen Radfahrten fördern technische Probleme am Rad zu Tage. Diese sollten unbedingt rechtzeitig behoben werden. Und bitte bringt das Rad nicht ein paar Tage vor der Reise zum Mechaniker oder schraubt am Abend vorher noch ein neues Anbauteil ans Rad. Mit dem Rad, das man auf der Reise fährt, sollte man vor der Reise immer noch ein paar defektfreie Touren gefahren haben.

Schaffe ich die angebotenen Touren auf der Rennradreise?

Diese Frage wird uns bei der Planung des Urlaubs oft gestellt. Und leider ist die Antwort darauf alles andere als einfach. Natürlich versuchen wir, mit der Ausschreibung der Rennradreise, Kilometer- und Höhenmeter-Angaben, ungefähre Klettergeschwindigkeit der Gruppen am Berg, etc. die Möglichkeit zu geben, die sportliche Herausforderung abschätzen zu können.

 

Aber wenn es für sich selbst schon schwer einzuschätzen ist, dann ist es für uns fast unmöglich, diese Antwort für Neukunden, die wir noch nicht auf dem Rad erlebt haben, befriedigend zu beantworten.

 

Die nackten Zahlen sind das eine, aber auf einer Rennradreise in die Bergen geht es aber auch um andere Herausforderungen:

  • Wie hoch ist das Tempo am Berg, wie bewältige ich einen Anstieg, der 2 Stunden dauert? Viele Teilnehmer können das nicht trainieren, weil ihnen zu Hause die Berge fehlen.
  • Was ist das geeignete Material, welche Ausrüstung brauche ich?
  • Wie komme ich mit den wechselnden Wetterverhältnissen klar?
  • Wie klappt das Fahren in der Gruppe?
  • Wie gut erhole ich mich nach einer Tour?
  • Wie gut schaffe ich (und mein Hinterteil) eine Woche im Sattel?
  • Wie gut stecke ich bei einer Etappenreise den täglichen Standortwechsel weg?

 

Einige dieser Fragen kann man im Vorfeld einer Rennradreise etwas abschätzen, auf einige Herausforderungen kann man sich vorbereiten, andere gehören zu dem Abenteuer einer Rennradreise dazu. Könnte man alle Eventualitäten planen und vorhersehen, wäre es nicht der unvergessliche Urlaub. Der Rennradsport findet draußen in der freien Natur statt und der Körper reagiert nicht immer so, wie man es erwartet hat. Mal wird man positiv überrascht, mal hat man richtig zu kämpfen. Dieses Auf und Ab gehört für jeden Rennradfahrer – egal wie erfahren er oder sie ist – zu dem Sport dazu und macht schlussendlich auch einen Teil des Reizes aus.

 

Trotzdem: Eine realistische Selbsteinschätzung und und eine gute Vorbereitung sind ganz wichtig und machen die Reise zu einem positiven Erlebnis und unvergesslichen Ferien und nicht zu einem Kampf.

 

Alpen- und Bergnovizen raten wir auf alle Fälle, vor einer Alpenreise neben einer gewissenhaften Vorbereitung zu Hause, ein verlängertes Wochenende in hügeligem oder bergigem Gebiet zu absolvieren. Das kann beispielsweise ein Abstecher in ein nahe gelegenes Mittelgebirge oder eine unserer Alltagsfluchten sein.

 

Weiter sollte man sich realistische Ziele setzen. Auch wenn der große Traum die Alpenüberquerung ist. Vielleicht sollte man mit einer Aufgabe starten, die einfacher zu meistern ist:

  • Unsere Standortreisen in Ligurien, an der Côte d’Azur oder im Zillertal bieten viele Höhenmeter mit einer stattlichen Anzahl Anstiegen und Pässen. Da wir an einem Standort sind, kann man auch mal einen Tag pausieren und lernt so einzuschätzen, wie der Körper auf die sportlichen Belastungen reagiert.
  • Unsere Reise in die Dolomiten bietet das volle Programm Rennradfahren in den Alpen. Es gibt in der Woche nur 3 Standortwechsel, so dass man auch mal einen Ruhetag einlegen kann.

 

Zum Thema „Schaffe ich die sportliche Herausforderung“ haben wir noch weitere Fragen und Antworten zusammengestellt:

Wie sollte mein Rennrad für die Reise ausgestattet sein?

Die Frage zielt, wenn sie uns gestellt wird, in der Regel auf die Übersetzung des Rennrads in den Ferien ab. Da jede Rennradreise andere Schwerpunkte hat und jeder Rennradfahrer anders fährt ist hier eine generelle Antwort schwierig.

 

Grundsätzlich gilt, dass die Übersetzung für das Einsatzgebiet stimmen sollte. Wer viel Rennrad Erfahrung in den Bergen hat, wird sicherlich „seine“ Ausstattung kennen. Gerade aber bei Rennradfahrern, die bisher wenig in den Bergen gefahren sind, kommt diese Frage immer wieder auf.

 

Mit den heutigen Kompaktkurbeln ist ein so breites Übersetzungsspektrum möglich, dass quasi alle Einsatzgebiete abgedeckt werden können. Üblich sind Kettenblätter mit 50/34 Zähnen. Das hintere Ritzelpaket hat normalerweise einen Bereich von 11 bis 28 Zähnen (Campa 29). In den letzten Jahren werden auch vermehrt Rennräder verkauft, welche eine 11-32 Kassette haben. Generell ist dies eine gute Wahl, vor allem für alpine Rennradreisen mit vielen Höhenmetern. Wer eine Dreifach-Kurbel (also vorne 3 Kettenblätter) am Rennrad hat, kommt sicher auch in den Alpen mit einem Ritzelpaket von 11 bis 28 zumindest von der technischen Seite aus problemlos über den Berg. Natürlich sollten sich alle Gänge problemlos schalten lassen und im Vorfeld der Reise jedenfalls der Verschleiß von Kette, Kassette, Zügen und Bremsbelägen überprüft werden, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

 

Neben der Übersetzung gibt es jedoch weitere Ausstattungsteile, welche aus unserer Sicht für eine Tour im Urlaub mit dem Rennrad immer an das Rad gehören.

  • Rücklicht, da es doch immer wieder Tunneldurchfahrten gibt und nicht alle Tunnel gut beleuchtet sind. Ein LED-Frontlicht ist hier ebenfalls sinnvoll.
  • Mindestens 1 Ersatzschlauch mit der zur Felge passenden Ventillänge.
  • Luftpumpe: Hier ist es nicht ratsam sich darauf zu verlassen, dass ja sicher andere eine Pumpe dabei haben. Es kann auch auf einer Reise eine Situation entstehen, wo man dann plötzlich doch alleine flicken muss (z.B. weil man den letzten Berg auslässt und alleine durch das Tal zum Hotel fährt.)
  • Zwei Wasserflaschen

Ersatzmaterial haben die Guides immer dabei (Schläuche, Reifen, Schaltzüge, Werkzeug, etc). Trotzdem muss jeder eine eigene Grundausstattung dabei haben.
Selbstverständlich sollte jeder Teilnehmer auch in der Lage sein, dieses Material anzuwenden. Technik-Workshops fürs Rennrad, insbesondere aber der Schlauchwechsel am Rennrad, finden sich in unserem Rennrad Blog.

Die Woche vor der Reise: Panik?

Wer kennt das nicht: Im Winter den Urlaub gebucht, eine anspruchsvolle Rennradreise, möglicherweise ein Woche Transalp mit täglich wechselndem Standort, man erfüllt sich einen Traum, traut sich damit aber auch ordentlich was zu.

 

Im Winter war alles ganz einfach: Die Aussicht auf die Verwirklichung des Traums motiviert ja: Trainingslager im Frühling, zu Hause regelmäßig auf dem Rennrad trainieren, die Trainingsumfänge immer etwas steigern, alles gut geplant. Job, Familie, weitere Verpflichtungen, evtl. noch eine krankheitsbedingte Trainingsunterbrechung, Panik: in einer Woche geht es schon los!

 

Zur Beruhigung: das ist die Regel, nicht die Ausnahme. Drückt jetzt nicht noch irgendwelche absurden Trainingseinheiten in die letzte Woche vor der Reise rein, die euch das Sitzfleisch ruinieren, nur um das schlechte Gewissen zu beruhigen, baut euch keine super Leichtgewichtsteile mehr ans Rennrad, um besser über die Berge zu kommen. Es wären genau diese Kurzschlusshandlungen, die euch in der Urlaubswoche mehr Nerven und Substanz kosten, als dass sie etwas bringen.

 

Das Beste, was man in der Woche vor der Rennradreise noch machen kann: Kontrollieren, dass alles am Rennrad in Ordnung ist, im Job und privat alles erledigen, dass man einigermaßen stressfrei und mit gutem Gefühl in die Ferien kann, ein bis zwei leichte Einheiten fahren, damit man im Tritt bleibt und gleichzeitig das ganze Material einem letzten Test unterziehen kann, genug schlafen, damit der Körper erholt an die Belastung gehen kann. Was man jetzt an Training verpasst hat, lässt sich auch in der letzten Woche nicht mehr nachholen.

 

Das ist die beste Vorbereitung, die ihr so kurz vor der Rennradreise noch treffen könnt, und der Ansporn und die Motivation, in einer Gruppe zu fahren, setzt dann auch noch etwas Extraleistung frei …

Fragen zur Reisedurchführung

Was und wer ist Cycling Adventures?

Cycling Adventures bietet seit 2017 Rennradreisen in Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz und Gran Canaria an.

Die Gründer sind aktive Rennradfahrer, welche bis 2016 die von ihnen konzipierten und zum Teil schon seit mehreren Jahren durchgeführten Rennradreisen über einen anderen Rennradreiseveranstalter angeboten haben.

Anfang 2016 wurde die Firma Stessaonda GmbH in Brixen, Südtirol, gegründet. Ein Teil dieser Firma ist die Rennradreise Sparte Cycling Adventures mit Sitz in Gallneukirchen, Oberösterreich.

Wie erfolgt die Bezahlung und bis wann kann ich stornieren?

Zahlungsmodalitäten:

Die Rechnungsstellung erfolgt ca. 4 Wochen vor Reisebeginn, eine Anzahlung von 10% des Reisepreises ist bei Buchung fällig. Die Restzahlung ist frühestens 20 Tage vor Reiseantritt zu begleichen.

 

Rücktritts- und Stornierungsbedingungen:

Vor dem Reiseantritt kann der Verbraucher jederzeit vom Vertrag zurücktreten, der Rücktritt muss dabei schriftlich erfolgen. Bis 90 Tage vor Reiseantritt ist die Stornierung kostenlos. Danach werden folgende Gebühren berechnet:

  • ab 89. bis 60. Tag vor Reiseantritt…………..10%
  • ab 59. bis 30. Tag vor Reiseantritt…………..20%
  • ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt…………..30%
  • ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt…………..50%
  • ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt……………….75%
  • ab dem 3. Tag (72h) vor Reiseantritt………100%

des Reisepreises.

Die kompletten Reisebedingungen von CYCLING ADVENTURES findet ihr auf der AGB-Detailseite.

Schaffe ich die angebotenen Touren auf der Rennradreise?

Diese Frage wird uns bei der Planung des Urlaubs oft gestellt. Und leider ist die Antwort darauf alles andere als einfach. Natürlich versuchen wir, mit der Ausschreibung der Rennradreise, Kilometer- und Höhenmeter-Angaben, ungefähre Klettergeschwindigkeit der Gruppen am Berg, etc. die Möglichkeit zu geben, die sportliche Herausforderung abschätzen zu können.

 

Aber wenn es für sich selbst schon schwer einzuschätzen ist, dann ist es für uns fast unmöglich, diese Antwort für Neukunden, die wir noch nicht auf dem Rad erlebt haben, befriedigend zu beantworten.

 

Die nackten Zahlen sind das eine, aber auf einer Rennradreise in die Bergen geht es aber auch um andere Herausforderungen:

  • Wie hoch ist das Tempo am Berg, wie bewältige ich einen Anstieg, der 2 Stunden dauert? Viele Teilnehmer können das nicht trainieren, weil ihnen zu Hause die Berge fehlen.
  • Was ist das geeignete Material, welche Ausrüstung brauche ich?
  • Wie komme ich mit den wechselnden Wetterverhältnissen klar?
  • Wie klappt das Fahren in der Gruppe?
  • Wie gut erhole ich mich nach einer Tour?
  • Wie gut schaffe ich (und mein Hinterteil) eine Woche im Sattel?
  • Wie gut stecke ich bei einer Etappenreise den täglichen Standortwechsel weg?

 

Einige dieser Fragen kann man im Vorfeld einer Rennradreise etwas abschätzen, auf einige Herausforderungen kann man sich vorbereiten, andere gehören zu dem Abenteuer einer Rennradreise dazu. Könnte man alle Eventualitäten planen und vorhersehen, wäre es nicht der unvergessliche Urlaub. Der Rennradsport findet draußen in der freien Natur statt und der Körper reagiert nicht immer so, wie man es erwartet hat. Mal wird man positiv überrascht, mal hat man richtig zu kämpfen. Dieses Auf und Ab gehört für jeden Rennradfahrer – egal wie erfahren er oder sie ist – zu dem Sport dazu und macht schlussendlich auch einen Teil des Reizes aus.

 

Trotzdem: Eine realistische Selbsteinschätzung und und eine gute Vorbereitung sind ganz wichtig und machen die Reise zu einem positiven Erlebnis und unvergesslichen Ferien und nicht zu einem Kampf.

 

Alpen- und Bergnovizen raten wir auf alle Fälle, vor einer Alpenreise neben einer gewissenhaften Vorbereitung zu Hause, ein verlängertes Wochenende in hügeligem oder bergigem Gebiet zu absolvieren. Das kann beispielsweise ein Abstecher in ein nahe gelegenes Mittelgebirge oder eine unserer Alltagsfluchten sein.

 

Weiter sollte man sich realistische Ziele setzen. Auch wenn der große Traum die Alpenüberquerung ist. Vielleicht sollte man mit einer Aufgabe starten, die einfacher zu meistern ist:

  • Unsere Standortreisen in Ligurien, an der Côte d’Azur oder im Zillertal bieten viele Höhenmeter mit einer stattlichen Anzahl Anstiegen und Pässen. Da wir an einem Standort sind, kann man auch mal einen Tag pausieren und lernt so einzuschätzen, wie der Körper auf die sportlichen Belastungen reagiert.
  • Unsere Reise in die Dolomiten bietet das volle Programm Rennradfahren in den Alpen. Es gibt in der Woche nur 3 Standortwechsel, so dass man auch mal einen Ruhetag einlegen kann.

 

Zum Thema „Schaffe ich die sportliche Herausforderung“ haben wir noch weitere Fragen und Antworten zusammengestellt:

Wie sollte mein Rennrad für die Reise ausgestattet sein?

Die Frage zielt, wenn sie uns gestellt wird, in der Regel auf die Übersetzung des Rennrads in den Ferien ab. Da jede Rennradreise andere Schwerpunkte hat und jeder Rennradfahrer anders fährt ist hier eine generelle Antwort schwierig.

 

Grundsätzlich gilt, dass die Übersetzung für das Einsatzgebiet stimmen sollte. Wer viel Rennrad Erfahrung in den Bergen hat, wird sicherlich „seine“ Ausstattung kennen. Gerade aber bei Rennradfahrern, die bisher wenig in den Bergen gefahren sind, kommt diese Frage immer wieder auf.

 

Mit den heutigen Kompaktkurbeln ist ein so breites Übersetzungsspektrum möglich, dass quasi alle Einsatzgebiete abgedeckt werden können. Üblich sind Kettenblätter mit 50/34 Zähnen. Das hintere Ritzelpaket hat normalerweise einen Bereich von 11 bis 28 Zähnen (Campa 29). In den letzten Jahren werden auch vermehrt Rennräder verkauft, welche eine 11-32 Kassette haben. Generell ist dies eine gute Wahl, vor allem für alpine Rennradreisen mit vielen Höhenmetern. Wer eine Dreifach-Kurbel (also vorne 3 Kettenblätter) am Rennrad hat, kommt sicher auch in den Alpen mit einem Ritzelpaket von 11 bis 28 zumindest von der technischen Seite aus problemlos über den Berg. Natürlich sollten sich alle Gänge problemlos schalten lassen und im Vorfeld der Reise jedenfalls der Verschleiß von Kette, Kassette, Zügen und Bremsbelägen überprüft werden, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

 

Neben der Übersetzung gibt es jedoch weitere Ausstattungsteile, welche aus unserer Sicht für eine Tour im Urlaub mit dem Rennrad immer an das Rad gehören.

  • Rücklicht, da es doch immer wieder Tunneldurchfahrten gibt und nicht alle Tunnel gut beleuchtet sind. Ein LED-Frontlicht ist hier ebenfalls sinnvoll.
  • Mindestens 1 Ersatzschlauch mit der zur Felge passenden Ventillänge.
  • Luftpumpe: Hier ist es nicht ratsam sich darauf zu verlassen, dass ja sicher andere eine Pumpe dabei haben. Es kann auch auf einer Reise eine Situation entstehen, wo man dann plötzlich doch alleine flicken muss (z.B. weil man den letzten Berg auslässt und alleine durch das Tal zum Hotel fährt.)
  • Zwei Wasserflaschen

Ersatzmaterial haben die Guides immer dabei (Schläuche, Reifen, Schaltzüge, Werkzeug, etc). Trotzdem muss jeder eine eigene Grundausstattung dabei haben.
Selbstverständlich sollte jeder Teilnehmer auch in der Lage sein, dieses Material anzuwenden. Technik-Workshops fürs Rennrad, insbesondere aber der Schlauchwechsel am Rennrad, finden sich in unserem Rennrad Blog.

Welche Hotelkategorien bietet Ihr auf den Rennradreisen an?

Für unsere Rennradreisen versuchen wir, in 3- oder 4-Sterne Hotels unterzukommen. Gerade bei einer Apenüberquerung mit einer grösseren Teilnehmerzahl zur Hauptferienzeit ist es nicht immer einfach, Hotels zu finden, die uns für nur eine Nacht beherbergen. Da muss man unter Umständen auch auf ein 2-Sterne Hotel ausweichen.

 

Wichtigste Kriterien bei der Suche nach den Hotels ist ein gutes Frühstück, reichhaltiges Abendessen bei Halbpension und die sichere Unterbringung der Räder.

 

Ein gutes Hotel ist besonders bei den Standortreisen wichtig. Da man eine Woche dort ist, legen wir großen Wert auf Hotels, die sich auf unsere Bedürfnisse einstellen.

Die Woche vor der Reise: Panik?

Wer kennt das nicht: Im Winter den Urlaub gebucht, eine anspruchsvolle Rennradreise, möglicherweise ein Woche Transalp mit täglich wechselndem Standort, man erfüllt sich einen Traum, traut sich damit aber auch ordentlich was zu.

 

Im Winter war alles ganz einfach: Die Aussicht auf die Verwirklichung des Traums motiviert ja: Trainingslager im Frühling, zu Hause regelmäßig auf dem Rennrad trainieren, die Trainingsumfänge immer etwas steigern, alles gut geplant. Job, Familie, weitere Verpflichtungen, evtl. noch eine krankheitsbedingte Trainingsunterbrechung, Panik: in einer Woche geht es schon los!

 

Zur Beruhigung: das ist die Regel, nicht die Ausnahme. Drückt jetzt nicht noch irgendwelche absurden Trainingseinheiten in die letzte Woche vor der Reise rein, die euch das Sitzfleisch ruinieren, nur um das schlechte Gewissen zu beruhigen, baut euch keine super Leichtgewichtsteile mehr ans Rennrad, um besser über die Berge zu kommen. Es wären genau diese Kurzschlusshandlungen, die euch in der Urlaubswoche mehr Nerven und Substanz kosten, als dass sie etwas bringen.

 

Das Beste, was man in der Woche vor der Rennradreise noch machen kann: Kontrollieren, dass alles am Rennrad in Ordnung ist, im Job und privat alles erledigen, dass man einigermaßen stressfrei und mit gutem Gefühl in die Ferien kann, ein bis zwei leichte Einheiten fahren, damit man im Tritt bleibt und gleichzeitig das ganze Material einem letzten Test unterziehen kann, genug schlafen, damit der Körper erholt an die Belastung gehen kann. Was man jetzt an Training verpasst hat, lässt sich auch in der letzten Woche nicht mehr nachholen.

 

Das ist die beste Vorbereitung, die ihr so kurz vor der Rennradreise noch treffen könnt, und der Ansporn und die Motivation, in einer Gruppe zu fahren, setzt dann auch noch etwas Extraleistung frei …

Wie groß sind die Reisegruppen?

Die Anzahl der Teilnehmer einer Reise liegt üblicherweise zwischen 15 und 30 Leuten. Eine große Reise mit 30 Teilnehmern ist aber die Ausnahme. Eine Transalp muss etwas größer dimensioniert sein als eine Standortreise, da der organisatorische und logistische Aufwand erheblich höher ist (siehe dazu die FAQ „Mittagsverpflegung“ und „Begleitfahrzeuge“).

 

Üblicherweise beträgt die Gruppengröße bei Ausbuchung 20-25 Personen inklusive Guides. Auf einer Reise dieser Größenordnung sind 3 Guides dabei. Die Reisegrößen bzw. die Anzahl Guides werden so berechnet, dass auf einen Guide maximal 10 Teilnehmer kommen. Nur in Ausnahmefällen kann eine Gruppe auch mal größer sein.

 

Das halten wir für die ideale Gruppengröße, damit etwas Gruppenfeeling aufkommt, man ordentlich vom Windschatten profitieren kann und dabei dennoch die familiäre Atmosphäre erhalten bleibt. Jede Gruppe wird von einem Guide auf dem Rennrad begleitet.

Wird in mehreren Gruppen gefahren?

Die Rennradreisen werden in mehreren Gruppen gefahren, mit unterschiedlichem Tempo. Dies bedeutet, dass in der Regel jeder, der den Anforderungen der Touren grundsätzlich gewachsen ist, eine für sich passende Gruppe findet. Auch die Streckenlänge und die Gesamthöhenmeter werden für die Gruppen individuell festgelegt. Die Anzahl der Gruppen ist abhängig von der Gesamtteilnehmerzahl der einzelnen Rennradreisen. Jede Gruppe besteht aus maximal 10 Teilnehmern und nur in Ausnahmefällen werden es mal etwas mehr. Ein Guide auf dem Rennrad ist begleitet jede Gruppen.

 

An Anstiegen und auf Abfahrten fährt jeder sein eigenes Tempo und oben bzw. unten wird gewartet bis die Gruppe wieder komplett ist.

 

Wichtig ist uns, dass die Rennradreisen Urlaub sind. Für den einen bedeutet dies, dass er auf dem Rennrad zusammen mit anderen gemütlich in der Gruppe die Natur erleben möchte. Für andere steht neben der Landschaft auch der sportliche Aspekt des Rennradfahrens im Vordergrund. Durch die angebotenen Gruppen schließt sich dies nicht aus, da jeder „seine“ Gruppe finden wird: Alles über unsere 3 Geschwindigkeitsgruppen.

 

Organisation

Bei Standortreisen setzen sich die Gruppen immer wieder anders zusammen. Dadurch ergeben sich auch immer wieder neue Wünsche und Bedürfnisse in den einzelnen Gruppen. Um diesen individuell gerecht zu werden, planen wir die Strecken direkt vor Ort und passen Kilometer und Höhenmeter auf diese Bedürfnisse an. Was am Folgetag gefahren wird, stellen wir beim Abendessen kurz vor, so dass sich jeder anhand der abgegebenen Daten in den Roadbooks überlegen kann, in welcher Gruppe er mitfahren möchte und welche Tour er davon realistisch bewältigen kann.

 

Bei Etappenfahrten steht die Strecke in der Regel im Vorfeld fest. Hier gibt es Tage, wo ein Abkürzen nicht möglich ist. Um so wichtiger ist es hier, dass jeder für sich vor der Buchung schaut, ob er den Anforderungen der Tour gewachsen ist.

 

Wenn Abkürzungen auf Etappenfahrten möglich sind, wird dies von den Guides kommuniziert.

Gibt es auf den Touren Verpflegung?

Die Verpflegung unterwegs richtet sich nach der Art der Reise und der Anzahl Teilnehmer. Ob eine Mittagsverpflegung im Reisepreis und der Reiseorganisation enthalten ist, entnimmt man am besten der entsprechenden Reiseausschreibung.

 

Bei größeren Reisen mit mehr als 25 Teilnehmer gibt es üblicherweise einen Begleitbus und eine Begleitcrew, die eine Mittagsverpflegung organisiert.

 

Auf den Standortreisen steuern wir zu Mittag eine Bar an und essen etwas Kleines (Sandwich, Kuchen) zur Kaffeepause.

Finde ich als Einzelreisende(r) Anschluss?

Die Rückmeldungen von Einzelreisenden auf unser Angebot sind in der Regel sehr positiv.

 

Dadurch, dass die Gruppen nicht zu gross sind (meistens +/- 20 Personen) und das Tagesprogramm gemeinsam gestaltet wird, ist gut für Gesellschaft gesorgt. Dabei wird es nicht zu anonym und im Verlauf der Woche lernen sich meist alle die es wollen gut untereinander kennen.

 

Bei den Rennradtouren ist man in den Geschwindigkeitsgruppen ja sowieso zusammen. Nach der Tour sitzt man oft noch bei einem Getränk zusammen und das Abendessen wird ebenfalls gemeinsam, Gruppe und Guides, genossen.

 

Nicht selten steuern alle die wollen und noch fit sind im Anschluss für den Rest des Abends eine Bar an. Wir glauben sagen zu dürfen, dass das Programm sowohl für Gruppen, Paare aber auch sehr gut für alleine reisende Personen geeignet ist.

Wie und wo wird am Abend gegessen?

Auf unseren Rennradreisen versuchen wir auch etwas über den Tellerrand zu blicken, besser gesagt, auf den Teller.

 

Essen ist uns wichtig, Qualität nicht nur bei der Reiseorganisation, sondern auch was auf den Tisch kommt. Zu einem perfekten Tag auf dem Rennrad gehört ein schönes Abendessen in netter Gesellschaft. Je nach Destination passen wir unsere Reiseangebote an, um das Beste aus den wertvollen Urlaubstagen herauszuholen.

  • Etappenreisen durch die Alpen: Gerade auf einer Etappenreise ist man froh, wenn man am Abend schnell und reichhaltig versorgt wird. Darauf legen wir bei der Auswahl der Hotels großen Wert. Etappenreisen verstehen sich immer inklusive Halbpension.
  • Côte d’Azur: Die Problematik dürfte den meisten Rennradfahrern bekannt sein. In Frankreich am Abend die benötigte Menge Kohlenhydrate zu kriegen – evtl. noch als Vegetarier – das ist gar nicht so einfach. Unserem Standort Vence hat eine sehr schöne Altstadt mit vielen Restaurants, doch mit einer grossen Gruppe ist es schwierig. Daher hat man bei der Buchung die Wahl: Halbpension oder man organisiert sich am Abend selbst. Auch wenn man sich selbst organisiert, bietet sich die Möglichkeit, sich am Vorabend für das Abendessen im Hotel anzumelden. Also volle Flexibilität! Und den Abend lassen dann sowieso viele bei einem Kaffee oder Bier im Ort ausklingen …
  • Ligurien: Wer schon mal in Chiavari war, der weiß, wie wichtig das Essen hier ist (siehe Video aus der Osteria da Luchin). Osteria, Risorante, Pizzeria, an jeder Ecke hat es gastronomische Verlockungen, und hungrig musste noch niemand zu Bett. Das Essen in den äußerst authentischen Restaurants ist wichtiger Bestandteil dieser Reise. Daher beinhalten die Reisen in Chiavari nur das ausgiebige Frühstücksbuffet im Hotel.

 

© Daniel Rytz, Rytz.tv

Nehmen an den Rennradreisen Frauen teil?

Natürlich sind Frauen auf den Reisen dabei. Immerhin ist mit Ruth eine Frau Mitinhaberin von Cycling Adventures!
Aber klar, Frauen sind leider immer noch arg in der Minderzahl, aber wir geben unser Bestes um die Quote zu erhöhen und hoffen, dass unsere Angebote auch für Frauen ansprechend sind.

Bietet Ihr auf den Reisen Leihräder an?

Bis auf unsere Trainingswochen in Gran Canaria und an die Côte d’Azur bieten wir vorderhand keinen Fahrradverleih an, auch nicht bei unseren Standortreisen im Frühling.

 

Teil unseres Reisekonzeptes ist, dass wir Destinationen anbieten, zu denen man individuell anreisen kann und dabei sein eigenes Rennrad mitnimmt.

 

Hoffentlich sind wir nicht die einzigen, die auch im Urlaub am liebsten auf den eigenen Rennrädern unterwegs sind!

 

Um den Schaden an Umwelt und Brieftasche möglichst klein zu halten, versuchen wir, im Vorfeld der Reise unter den Teilnehmern Fahrgemeinschaften zu organisieren. Siehe dazu auch die Antwort zur FAQ Anreise zu den Reisen.

 

An manchen Standorten gibt es jedoch in der Nähe einen lokalen Fahrradverleih, welcher auch Rennräder verleiht. Da wir hier die Qualität jedoch nicht garantieren können, muss eine Ausleihe direkt von jedem selbst organisiert und mit dem Verleiher abgemacht werden.

Bietet Ihr auf den Rennradreisen Technischen Support an?

Auf unseren geführten Rennradreisen haben wir die Erfahrung gemacht, dass man mit einem Werkzeugkoffer, Schalt- und Bremszügen, Ersatzschläuchen und -reifen und Ersatzlaufrädern mehr als 90% der auftretenden Defekte in den Ferien beheben kann.

 

Selbstverständlich ist es unser Ziel, dass alle Teilnehmer den vollen Urlaub mit einem funktionierenden Rad bestreiten können. Auf jeder Rennradreise ist mindestens ein technisch versierter Guide dabei, der bei den oben beschriebenen Schäden Hand anlegen kann.

 

Natürlich können wir nicht alle Eventualitäten abdecken. Gerade bei der aktuellen Entwicklung, wo immer mehr Kombinationen an Laufrädern mit Felgen- oder Scheibenbremsen und unterschiedlichen Rotoren für die verschiedenen Schaltgruppen existieren, wird diese Aufgabe zunehmend erschwert. Aber wir geben unser Bestes auf den Reisen damit mit Eurem Rennrad alles rund läuft!

Habt Ihr Begleitfahrzeuge und bietet Gepäcktransport an?

Das kommt auf die Art der Reise an. Bei Etappenreisen gibt es immer einen Gepäcktransport. Wie der Gepäcktransport geplant ist, entnimmt man der Ausschreibung der jeweiligen Reise. So gibt es beispielsweise Reisen, wo nur das Gepäck vom Etappenstart zum Etappenziel gebracht wird, auf anderen Reisen ist es möglich, bei der Mittagsverpflegung an einen Tagesrucksack zwecks Kleiderwechsel ranzukommen. Eine Mitfahrtmöglichkeit im Begleitfahrzeug ist nicht vorgesehen.

 

Auf den Standortreisen gibt es kein Begleitfahrzeug. Je nach persönlicher Vorliebe verstaut man alles Nötige für die Tagestour in Trikottaschen und am Rad oder man nimmt einen kleinen Tagesrucksack mit.

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